
Essen stellt sich vor - Kulturhauptstadt Europas 2010
"Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel" - Mit diesem Slogan begrüßt Essen als Bannerträgerin der Kulturhauptstadt 2010 die Besucher aus der ganzen Welt. Schließlich bietet das Ruhrgebiet eine der dichtesten Szenen für Kultur auf der ganzen Welt.
Dass der Europäische Rat die Metropole Ruhr zur "Kulturhauptstadt Europas 2010" ernannte, macht deutlich wie gravierend der Wandel in der Region ist, und welche Bedeutung der Kultur dabei zukommt. Das Essener Beispiel, wonach sich eine industriell geprägte Region durch Kultur neu zu erfinden vermag, hat die Experten überzeugt.
Altfrid, später Bischof von Hildesheim, gründete um 852 auf dem Grund des heutigen Burgplatzes ein Stift für Damen des Hochadels. Fast 1000 Jahre lang regierten die Äbtissinnen die Stadt.
Der Essener Domschatz mit der Goldenen Madonna, der "Kinderkrone" von Otto III. und dem siebenarmigen Leuchter zählt neben Aachen und Köln zu den bedeutendsten Sammlungen sakraler Kunst in Deutschland. Die heutige Münsterkirche mit ihrem karolingischen Westwerk ist über 1000 Jahre alt, seit 1958 ist sie Bischofskirche des Ruhrbistums.
Essens Entwicklung zur Großstadt ist untrennbar verknüpft mit der Entdeckung und dem Abbau von Steinkohle und der Guss-Stahlherstellung. Nicht zuletzt durch die wirtschaftliche Erfolgsstory Alfred Krupps wird Essen ab Mitte des 19. Jahrhunderts zum Inbegriff für die Montanindustrie
